Wiedergutmachung der "guten Sonne" für die Schäden der "bösen" Sonne

21.09.2013 16:12:00 von Leopold Bergmann

Die "gute" Sonne sticht die "böse" Sonne aus - Foto: fotolia.com

Wer ständig der hoch stehenden Sonne ausgesetzt ist oder sich häufig einen Sonnenbrand "leistet" erhöht sein Hautkrebs-Risiko. Wer dagegen ständig die Sonne meidet oder durch Sonnenschutzmittel "abwehrt" setzt sich einem wesentlich größeren Gesundheitsrisiko aus. Das haben Wissenschaftler verschiedener Nationen in den vergangenen Jahren eindrucksvoll belegt.

Jetzt erscheint eine Studie der Universität Kopenhagen, die diese Positive Bilanz zwischen der "bösen" und der "guten" Sonne auf denkwürdige Weise auslotet:

Ausgehend von der Tatsache, dass zu viel Sonne ein Hauptgrund für Hautkrebs sein kann, gleichzeitig aber die Sonne und das Sonnenschein-Vitamin D3 positiv wirkt bei der Vermeidung und Heilung vieler Krankheiten, untersuchten die Forscher die Daten aller Hautkrebs-Erkrankten in Dänemark auf den Zusammenhang mit anderen Erkrankungen. Und in der Tat zeigte sich, dass die Menschen, bei denen jemals ein Hautkrebs diagnostiziert wurde, sehr viel seltener etwa einen Herz- oder Hirninfarkt erlitten, sich seltener einen Knochen brachen und - insgesamt ein geringeres Risko aufwiesen, an einer beliebigen Krankheit zu sterben.

P. Brøndum-Jacobsen, B.G. Nordestgaard, S.F. Nielsen, M.Benn, Skin cancer as a marker of sun exposure associates with myocardial infarction, hip fracture and death from any cause, International Journal of Epidemiology, 13. 2013 Sep 13, vorab online veröffentlicht

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