Führt Sonnen zu "schwarzem" Hautkrebs?

13.08.2013 09:10:00 von Leopold Bergmann

Sonne und UV-Strahlen kein Grund für Melanom
Sonnen führt nicht zu Melanom - Foto: fotolia.com

Behauptung

"Die Zunahme der Fälle von „schwarzem Hautkrebs“ (malignem Melanom) weltweit ist eine Folge der steigenden Sonnen- und Sonnenbank-Nutzung"

"90 Prozent der Hautkrebserkrankungen würden mit höchster Wahrscheinlichkeit durch zu viel Sonne verursacht."

Tatsache

Es gibt bislang keinen schlüssigen wissenschaftlichen Nachweis über einen direkten Zusammenhang von Melanom und UV-Strahlen - weder natürlichen noch künstlichen.

Genauer: Nach derzeitigem Wissensstand gibt es zwar einen gewissen Zusammenhang zwischen  intermittierender (unvorbereitet in größeren Abständen und mit hoher Dosis) Sonnen- und Sonnenbank-Exposition, aber keinen Zusammenhang oder gar einen negativen mit kontinuierlicher Sonnen- oder Sonnenbank-Exposition.

In anderen Worten:  Unvorbereitetes Sonnenbaden in größeren Abständen - mit Sonnenbrand als unmitelbarer Folge -  führt vermutlich zu einem höheren Melanom Risiko (das natürliche Abwehrsystem des Körpers wird überfordert), während regelmäßiger Aufenthalt in der Sonne keinen Einfluss auf das Melanom-Risiko hat oder mit einiger Wahrscheinlichkeit sogar das Melanom-Risiko senkt. Studien belegen in der Tat, dass eine regelmäßige Besonnung über längere Zeiträume die Gefahr reduziert, am Melanom zu sterben.

Erbliche Risikofaktoren

Wahrscheinlich ist allerdings das Zusammenwirken von übermäßiger UV-Bestrahlung mit anderen, vor allem genetisch und Umwelt-bedingten Risikofaktoren bei der Entstehung von „schwarzem" Hautkrebs. Eindeutig wird das Hautkrebs-Risiko bestimmt von genetischen Faktoren wie: Hautkrebs in der Familie, Zahl der Muttermale (Naevi) und Sommersprossen, Hauttyp etc. Weitere Risikofaktoren sind die alternde Bevölkerung (Hautkrebs ist ein "Alterskrankheit"), Umweltverschmutzung, falsche Ernährung etc.

Die Zunahme der Melanom-Fälle in den Statistiken hat auch - von den Statistikern selbst immer wieder angemerkt – s. "Krebs in Deutschland" des RKI und Gutachten für die Bundesregierung - mit verstärkten Screenings, den verfeinerten Screening-Methoden und der modernen Diagnostik zu tun. Tatsächlich nimmt die Zahl der Todesfälle durch Melanom nicht zu sondern geht tendentiell zurück -  kein Grund natürlich, in der Prävention durch Aufklärung nachzulassen.

Dazu ein Zitat aus den (vorläufigen) Melanom-Richtlinien der Fachgesellschaften:
"Warum werden immer mehr Melanome diagnostiziert?
Besonders hoch war der Anstieg der Melanomfälle im Jahr 2008, als die Hautkrebs-Früherkennung eingeführt wurde. Das lässt darauf schließen, dass bei erhöhter Aufmerksamkeit der Ärzteschaft und der Bevölkerung sowie bei intensiver Suche auch mehr Melanome gefunden werden, die vermutlich niemals Probleme bereitet hätten.
Andererseits gibt es Hinweise, dass veränderte Freizeitgewohnheiten mit intensiverer Sonneneinstrahlung auf ungebräunter Haut tatsächlich zu mehr Melanomen geführt haben. Man kann aus der Entwicklung der Zahlen letztlich nicht ablesen, wie viele Melanome nur gefunden wurden, weil man nach ihnen gesucht hat, und wie viele Melanome tatsächlich zusätzlich entstanden sind."

In allen einschlägigen Studien wird immer wieder darauf hingewiesen, dass – anders als der sehr viel häufiger und in der Regel heilbare „weiße" Hautkrebs – der gefährliche „schwarze" Hautkrebs (nur 2-4% Hautkrebsfälle sind Melanoma, diese verursachen aber ca. 80 % der Hautkrebs-Todesfälle weltweit) sich gerade an den Stellen des Körpers bildet, die am wenigsten von der Sonne erreicht werden.

Melanome bilden sich eher an bedeckten, nicht an sonnen-beschienen Körperstelle

Die Häufigkeitsverteilung der Melanome am Körper ist mit der Sonne als möglicher Ursache unvereinbar. Melanome treten an Brust und Rücken 4,5mal häufiger auf als an den Armen und fast 10mal so oft wie am Kopf. Die Melanom-Häufigkeit liegt an Bauch und Gesäß beim 6fachen gegenüber der am Kopf. Aber Bauch und Gesäß werden nur selten der Sonne ausgesetzt im Gegensatz zum Kopf.

In Schottland wurde festgestellt, dass Melanome an den Füßen fünfmal häufiger vorkommen als an den Händen. In Japan treten 40 Prozent aller Melanome an den Füßen und den Fußsohlen auf - sicher kaum ein Hinweis darauf, dass Japaner beim Sonnen auf dem dem Kopf stehen.

Wenn Sonnenlicht die Ursache wäre, würde es sich anders verhalten: Melanome müßten an den Händen auftreten, nicht an den Füßen. Melanome können sogar an inneren Organen, an Schleimhäuten, der Hirnhaut und im Auge vorkommen, wo keine Sonnenstrahlung hingelangt.

Arbeit im Freien führt seltener zum Melanom als Büroarbeit

Menschen, die im Freien arbeiten, bekommen im Durchschnitt seltener Hautkrebs als Büroangestellt. Eine Studie aus den USA brachte sogar große Unterschiede zutage: Bei Büroangestellten traten Melanome sechsmal häufiger auf als bei Männern, die im Freien arbeiteten. Berücksichtigt wurden Freiluftarbeiter wie Gärtner, Bauern, Landarbeiter, Förster, Schäfer, Rancher, Landschaftsgestalter, Eisenbahnarbeiter, Fischer, Seeleute, Personen, die an Deck auf Schiffen arbeiten, Dachdecker, Maurer, Bauarbeiter, Maler, Zimmerleute, Straßenarbeiter, Müllmänner, Fensterputzer, Postboten, Milchmänner, Leute, die nach Wasser und Erdöl bohren.

Weitere Studien bestätigen diese Ergebnisse. Parallel verlaufende Untersuchungen an der London School of Hygiene and Tropical Medicine und der Melanomklinik der Universität Sydney ergaben, dass bösartige Melanome weit häufiger bei Büroangestellten und Stubenhockern vorkamen als bei Personen, die in Beruf oder Freizeit häufig an der Sonne waren. Das Melanomrisiko bei Büroangestellten, die den ganzen Tag unter fluoreszierendem Licht von Leuchtstoffröhren arbeiteten, war doppelt so hoch. Weitere Forschungen ergaben, daß fluoreszierende Bürobeleuchtung Mutationen in Tierzellkulturen auslösen kann. Es wurde das Fazit gezogen:
Sowohl in Australien als auch in Großbritannien waren die Melanomzahlen bei Büroangestellten hoch, aber niedrig bei Personen, die im Freien arbeiteten.

Auch Untersuchungen an der New York University School of Medicine bestätigten diese Erkenntnisse.
Untersuchungen bei der amerikanischen Marine ergaben, dass selbst Matrosen, die an Deck der Schiffe arbeiteten, trotz der intensiven und anhaltenden UV-Bestrahlung auf dem Meer nur ein Hautkrebsrisiko von 24 Prozent gegenüber dem Durchschnitt der amerikanischen Männer aufwiesen. Hunderttausende von Matrosen wurden dabei berücksichtigt. Bemerkenswert war zudem, dass die Matrosen, die unter Deck arbeiteten und somit kaum der Sonne ausgesetzt waren, häufiger an Hautkrebs erkrankten als die Matrosen, die ihren Dienst an Deck verrichteten. Außerdem entwickelte sich bei den Matrosen an Deck der Hautkrebs vorwiegend an Stellen, die von der Uniform bedeckt gewesen waren.

Im Norden häufiger als im Süden

Die Hautkrebsrate unterscheidet sich erheblich innerhalb der EU, wie die Tabelle zeigt.


In den sonnenarmen skandinavischen Ländern wird am häufigsten Hautkrebs festgestellt, in den sonnenverwöhnten Mittelmeerländern liegen die Zahlen erstaunlich niedrig. Die Südländer leben nicht nur unter intensiverer Sonneneinstrahlung, sondern halten sich auch öfter und länger im Freien auf. In Spanien leben viele Menschen im Hochland und sind aufgrund der Höhenlage und der sauberen Luft einer noch stärkeren UV-Strahlung ausgesetzt, als dies allein durch die südliche Lage gegeben ist.

Mehr Hautkrebs aber weniger Todesfälle

Spektakulär ist der jährliche Anstieg der Melanom-Fallzahlen weltweit - und daher von den Medien besonders gern zitiert und der Sonne pauschal "angelastet". Dass dieser Anstieg von Faktoren beeinflusst wird, die nichts mit Sonne und Besonnung zu tun haben, wird dabei in der Regel übersehen: Bessere Diagnostik und daher häufiger und frühzeitigere Entdeckung von Melanomen, die Alterung der Bevölkerung (Melanome sind überwiegen "Alterserscheinungen"), Umwelteinflüsse, Lebensstile etc.

Die "härtere" statistische Währung und daher der verlässlichere Hinweis auf die Bedeutung des Melanoms in den Gesundheitsstatistiken ist dagegen die Sterberate. Ohne dramatische Fortschritte in den vergangenen Jahrzehnten bei der Behandlung des "schwarzen Hautkrebses" ist die Chance, die Diagnose "Melanom" zu überleben, ständig gestiegen. Im Gegensatz zu den drastisch steigenden Fallzahlen neu diagnostizierter Melanome ist die Sterberate, also die Todesfälle pro 100.000 Einwohnern, in den meisten Ländern über die vergangenen Jahrzehnte kaum angestiegen, in etlichen Ländern gar gesunken.

Für diese Diskrepanz gibt es viele, oft allerdings spekulative, Gründe. Hier nur ein Beispiel: Eine umfassende österreichische Studie aus dem Jahr 2014 stellte fest, dass einerseits die Zahl der Melanomfälle steigt, je höher der Wohn- und Aufenthaltsort der Menschen liegt, andererseits aber der Anteil der Todesfälle in größeren Höhen sinkt. In anderen Worten: Wer in den Bergen wohnt, je höher desto mehr, trägt ein größeres Risiko am "schwarzen Hautkrebs" zu erkranken, stirbt aber sehr viel seltener daran, als ein Landmann, der etwa auf Meereshöhe lebt.

Da die Sonne in größerer Höhe intensiver strahlt als auf Meereshöhe, wird an diesem Beispiel die "Janusköpfigkeit" - die Wirkung der "guten" und der "bösen" Sonne - besonders deutlich. Die Vermutung der Wissenschaftler, dass einerseits durch die intensive UV-Betrahlung in den Bergen die Gefahr einer Hautkrebserkrankung steigt, gleichzeitig aber durch die erhöhte Vitamin D-Bildung in der Haut die Entwicklung des Melanoms "gebremst" wird, bleibt vorerst Spekulation. (s.u. Mosshammer et al.)

Steiler Anstieg der Hautkrebsraten trotz immer weniger Aufenthalt an der Sonne

Noch vor hundert Jahren hat ein großer Teil der Menschen in den heutigen Industrieländern im Freien gearbeitet:
Bauern, Gärtner, Landarbeiter, Fuhrknechte, Maurer, Dachdecker, Laufburschen, Marktfrauen, Postboten. Heute arbeitet nur noch ein Zehntel der Erwerbstätigen im Freien. Damals, als ein großer Teil des Volkes sein Arbeitsleben im Freien verbrachte, gab es so gut wie keinen Hautkrebs, selbst wenn die Zahlen mit der niedrigeren Lebenserwartung bereinigt werden.

Seit 1955 dagegen, als eine ständig wachsende Zahl von Menschen in geschlossenen Räumen arbeitete, sind die Hautkrebszahlen angestiegen. Allerdings auch der Drang der Menschen, den Sonnenmangel im Arbeitsjahr durch "Schock-Besonnung" in den Ferien zu kompensieren, was in der Tat das Melanom-risiko erhöht (s.o.).

Der weltweite Vergleich entkräftet ebenfalls die Theorie, Hautkrebs sei (vor allem) auf Sonnenlicht zurückzuführen. Man beachte die extrem niedrigen Hautkrebsraten in tropischen Ländern. in Wüstenländern wie Oman und Algerien, und besonders in tropischen Hochländern (Mexiko, Äthiopien, Kenia). Die meisten Menschen in tropischen Ländern verbringen einen großen Teil ihres Lebens im Freien. Sonnenschutzmittel sind nicht üblich.
In den Hochländern der Tropen ist die UVB-Intensität im Jahresdurchschnitt etwa zehnmal höher als in den Industrieländern.

Hautkrebs durch künstliche UV-Bestrahlung?

Die Behauptung, Sonnenlicht verursache Hautkrebs, stützt sich auf Experimente mit Versuchstieren, die starken UV-Strahlern ausgesetzt wurden. Es ist jedoch ein Fehler, diese UV-Strahler mit dem Sonnenlicht gleichzusetzen und zwar aus folgenden Gründen:

  1. Spektrum
    UV-Strahler weichen in ihrer Spektralverteilung erheblich vom Sonnenspektrum ab. Unter Sonnenlicht und hellem Tageslicht waren die Tiere gesund und munter. Täglich zwölf Stunden unter dem Licht von Leuchtstoffröhren ließ sie hingegen verkümmern und früh sterben. Je nach Spektralverteilung der Lampen verkürzte sich die Lebenserwartung und halbierte sich sogar unter rosafarbenen Leuchtstoffröhren. Krebs war die häufigste Todesursache bei solch naturwidrigem Licht.
  2. Strahlungscharakteristik
    Die Sonne sendet einen gleichmäßigen Lichtstrom aus, UV-Leuchtstoffröhren hingegen gehen 100mal in der Sekunde an und aus. 50 Hertz ergeben 50 Schwingungen in der Sekunde, damit 100 Halbwellen beziehungsweise 100 Lichtblitze.
  3. Bestrahlungsdauer und -intensität
    Wird die übliche Strahlungsdosis eines langen Zeitraums auf eine kurze Zeit konzentriert, muß die Dosisleistung in Größenordnungen gesteigert werden.
    Genau diesen Fehler machen ungeduldige Experimentatoren bei Tierversuchen in dem Bemühen, mittels extrem starker UV-Strahlung Hautkrebs auszulösen. Doch derartige tierquälerische Experimente lassen sich nicht auf die natürlichen Strahlungsverhältnisse übertragen.
  4. Röntgenstrahlung
    UV-Strahler und deren Vorschaltgeräte können schwache Röntgenstrahlung emittieren. Der UV-Strahlung werden in diesen Fällen Effekte zugeschrieben, die in Wahrheit auf unbeachtete Röntgenstrahlung zurückzuführen sind.
  5. Elektrische Wechselfelder
    gelten als Krebsursache und können die Gesundheit auf vielfältige Weise beeinträchtigen. Unter UV-Strahlern herrschen im Gegensatz zur Sonne elektrische Wechselfelder und zum Teil auch magnetische Wechselfelder.
  6. Funkstrahlung
    Wenn Versuchstiere zusätzlicher Funkstrahlung ausgesetzt sind, wie es im Labor nicht selten der Fall ist, kann Hautkrebs begünstigt werden - ein Effekt, der fälschlicherweise der UV-Strahlung zugeschrieben wird.

Nicht die Sonne ist das Problem, sondern die UV-Strahler und die unnatürlichen Bedingungen, unter denen die Versuchstiere gehalten werden.

Experimente mit UV-Strahlern zur Ermittlung des Hautkrebsrisikos haben weitere Schwächen. Nachtaktive Nagetiere sind sonnenempfindlich. Sie sonnen sich nur in Maßen. Wird Mäusen und Ratten auch noch das Fell abrasiert, so werden sie ihres natürlichen Sonnenschutzes beraubt. Es ist kein Wunder, wenn extrem starke UV-Strahler die Haut der armen Tiere geradezu verbrennen und nach häufiger Wiederholung dieser Verbrennung Hautkrebs entstehen kann. Es ist absurd, aus solcherart Versuchen den Schluss zu ziehen, Sonnenlicht verursache bei Menschen Hautkrebs.

In einem Versuch wurden Tiere starker künstlicher UV-Bestrahlung ausgesetzt. Aufgrund des vitaminarmen Futters erkrankten 24 Prozent der Tiere an Hautkrebs. Die Tiere der anderen Gruppe erhielten zusätzlich Vitamin C und E und kein einziger Fall von Hautkrebs wurde festgestellt. Demnach kann die reichliche Zufuhr von Radikalfängern (Antioxydanzien) Hautkrebs selbst bei intensiver UV-Bestrahlung vollständig verhindern.

Die Ernährung entscheidet somit maßgeblich über die Hautkrebsrate, und weniger die UV-Strahlung, wenn sie im natürlichen Rahmen bleibt.

Kann Sonne "schwarzen" Hautkrebs sogar verhindern?

Neuere Studien konnten jetzt sogar nachweisen, dass die Einwirkung von UV-Strahlen die Wahrscheinlichkeit von Hautkrebsbildung deutlich senkt  und die Heilungsrate von Melanoma-Erkrankungen eindeutig erhöht und die Rate der Todesfälle senkt (s.u. Berwick et al.). Einen Überblick über die Studien der vergangenen Jahre zum Thema "UV, Vitamin D und Hautkrebs": s.u. Katie M. Dixon, 2013. Die Autoren fassen den Wissenstand zusammen: Die durch UV-Bestrahlung der Sonne verursachten DNA-Schäden werden zu wesentlichen Teilen verhindert oder beseitigt durch das aktive Vitamin D3 (Calcitriol), das seinerseits ebenfalls durch die Sonneneinstrahlung (UV-B) gebildet wird.

Ein Zusammenhang zwischen übermäßiger (!!) ultravioletter Bestrahlung  - gleichgültig ob durch Sonne oder Solarium – und den weniger gefährlichen Hautkrebsformen, vor allem den zweithäufigsten „weissen“ Hautkrebs, dem Stachelzellenkrebs (Spinaliom), gilt dagegen als wissenschaftlich belegt. Warnungen also vor exzessivem Sonnenbaden mit der Folge von Sonnenbränden  sind unbedingt berechtigt.

Quellen:
Marianne Berwick et al., Sun Exposure and Mortality From Melanoma, Journal of the National Cancer Institute, Vol. 97/3: 195-199

Veronique Bataille, Melanoma. Shall we move away from the sun and focus more on embryogenesis, body weight and longevity? Medical Hapotheses, online vorab veröffentlicht 24 June 2013.

Veronique Bataille et al., A multicentre epidemiological study on sunbed use and cutaneous melanoma in Europe,  European Journal of Cancer. 2005 Sep;41(14):2141-9. (“Our study confirmed the expected associations between melanoma and fair skin, positive family history and numbers of naevi but did not find a significant association with exposure to the sun and/or sunbeds”)

S. Gandini et al., Meta-analysis of risk factors for cutaneous melanoma: II. Sun exposure. European Journal of Cancer. 2005 Jan;41(1):45-60. ("...studies supported the intermittent sun exposure hypothesis: a positive association for intermittent sun exposure and an inverse association with a high continuous pattern of sun exposure.")

Wang, L, et al. In Vitro Sensitivity to Ultraviolet B Light and skin Cancer Risk: A Case- Control Analysis. Journal of the Natonal Cancer Institute. 2005 Dec 21;97(24):1822-31. (UVB-induced mutagen sensitivity may play a role in susceptibility to NMSC but not to CMM.)

Katie M. Dixon et al., Vitamin D and Death by Sunshine, International Journal of Molectular Science, 2013,14, 1964-1977

Hanns Moshammer et al., Temporal and spatial melanoma trends in Austria: an ecological study, Int J Environ Res Public Health, Januar 2014, 11(1):734-48

"Leitlinienprogramm Onkologie“ der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V., der Deutschen Krebsgesellschaft e. V. und der Deutschen Krebshilfe e. V: Melanom - Ein Ratgeber für Patientinnen und Patienten (Konsultationsfassung, Dezember 2013)

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