Behauptungen und Tatsachen

Die Sonne ist zu allen Zeiten und von allen Völkern dieser Erde als das lebensspendende - gelegentlich auch als lebensbedrohendes - Element wahrgenommen und verehrt worden. In allen Zeugnissen alter Kulturen, aber auch bei uns in Europa, erscheint die Sonne als Kunstgegenstand in jedweder Form, vom Monument über die Dichtung bis hin zum Volkslied. Die moderne Wissenschaft hat den alten Glauben an die heilende Kraft der Sonne in immer neuen Entdeckungen bestätigt. - Und dennoch: Seit etwa 40 Jahren ist in unseren Breiten die Sonne in ständig wiederkehrenden, oft millionenschweren Kampagnen mit oft abstrusen Behauptungen diffamiert worden. Die so entstandene "Sonnen-Angst" hat weitreichende Wirkungen auf die Gesundheit unserer Bevölkerung. Die rasche Ausbreitung von Volkskrankheiten wie Osteoporose, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und auch verschiedene Krebsarten ist nicht zuletzt durch diese Angst vor der Sonne beschleunigt worden.

Es ist an der Zeit, den Negativ-Mythen über die Sonne und ihr Sonnenschein-Vitamin D verlässliche Tatsachen entgegen zu setzen - immer wissenschaftlich fundiert und jederzeit nachprüfbar.

13.08.2013 11:19:00 von Leopold Bergmann

Vitamin D-Synthese - vom Sonnenstrahl zum Sonnenhormon
Der lange Weg von der Sonne auf der Haut zum wirksamen Vitamin D

Schadet die Sonne der Gesundheit?

Behautpung:

"Jede Form der Besonnung schadet der Gesundheit: Gesunde Bräune gibt es nicht. Die UV-Strahlen der Sonne richten in jedem Fall Schaden an - auch schon in geringer Dosis. Hautbräune ist ein Zeichen von Krankheit."

Tatsachen:

Allein in den vergangenen Jahren sind jährlich mehr als 1.000 wissenschaftliche Studien von international renommierten Universitäten und Instituten zu den „biopositiven“, gesundheitsförderlichen Wirkungen der UV-Strahlen erschienen.

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13.08.2013 10:56:00 von Leopold Bergmann

Macht Sonne süchtig?

Behauptung

Die UV-Strahlen der Sonne machen süchtig. "Sonnen-Sucht" oder "Bräunungssucht" (Tanorexia) haben einige Wissenschaftler als Gefahr für Sonnenbadende am Strand und auf der Sonnenbank ausgemacht. Das Verhalten dieser Menschen sei vergleichbar mit dem von Trinkern und Rauchern. Und die Medien werden nicht müde, das ohne Überprüfung nachzuplappern.

Tatsache

Was einer gern tut, das tut er immer wieder! Diese nicht ganz taufrische Einsicht wird schon seit einiger Zeit als Vorwurf gegen den Wohlfühleffekt beim Sonnen im Freien und auf der Sonnenbank gerichtet.

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13.08.2013 09:20:00 von Leopold Bergmann

Sonnenschutz um jeden Preis?
Sonnenschutz: Oft aber nicht immer und überall - Foto: fotolia.com

Sonnenschutz - immer und überall?

Behauptung

"Zum Schutz der Haut vor Hautkrebs und Hautalterung sollte der Mensch
•    auf jeden Fall die Mittagssonne (10-15 Uhr) meiden,
•    sich möglichst immer im Schatten aufhalten und
•    und alle unbedeckten Körperteile immer mit einer Sonnencreme einreiben mit einem LSF von mindestens 15."

Tatsache

Alle drei Ratschläge sind - teilweise - falsch und sogar gefährlich. Was man zum Sonnenschutz - ausser den medienwirksamen Werbesprüchen der Kosmetikindustrie - noch wissen sollte:

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13.08.2013 09:10:00 von Leopold Bergmann

Sonne und UV-Strahlen kein Grund für Melanom
Sonnen führt nicht zu Melanom - Foto: fotolia.com

Führt Sonnen zu "schwarzem" Hautkrebs?

Behauptung

"Die Zunahme der Fälle von „schwarzem Hautkrebs“ (malignem Melanom) weltweit ist eine Folge der steigenden Sonnen- und Sonnenbank-Nutzung"

"90 Prozent der Hautkrebserkrankungen würden mit höchster Wahrscheinlichkeit durch zu viel Sonne verursacht."

Tatsache

Es gibt bislang keinen schlüssigen wissenschaftlichen Nachweis über einen direkten Zusammenhang von Melanom und UV-Strahlen - weder natürlichen noch künstlichen.

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12.06.2013 17:22:00 von Leopold Bergmann

Sonnenschein-Vitamin D3 von der Sonnenbank - Solarium produziert ausreichend Vitamin D auch im Winter
Sonnen führt nicht zu Melanom - Foto: fotolia.com

Kann das Solarium - vor allem im "Vitamin D-Winter" - die Sonne ersetzen?

Behauptung

Von einigen Dermatologen und Strahlenschützern – in den Medien ständig wiederholt – wird die Wirksamkeit der künstlichen Besonnung in Solarien für die Vitamin D-Bildung bestritten. Die Argumente:


  • Solarien strahlen fast nur UVA ab. Vitamin D-Synthese ist aber auf UVB angewiesen.
  • Ausreichend Vitamin D bildet der Körper bereits, wenn Gesicht und Unterarme pro Tag 10-15 Minuten dem Tageslicht ausgesetzt werden – selbst an Tagen ohne Sonne und selbst im Winter.
  • Der Körper ist zudem in der Lage, für die Wintertage einen ausreichenden Vorrat an Vitamin D anzulegen.
  • Vitamin D in ausreichenden Mengen kann auch über orale Darreichung und Nahrungsergänzungsmittel zugeführt werden.

Tatsache

Diese Argumente sind falsch und teilweise abstrus: Im "Vitamin D-Winter" kann in unseren Breiten die Sonne keinerlei Vitamin D in der Haut bilden und die im Fettgewebe gespeicherten "Vorräte" haben eine zu kurze ""Halbwertzeit", um die Winterzeit zu überbrücken. Dagegen kann eine regelmäßige Besonnung in handelsüblichen Solarien - weit unterhalb der Sonnenbrand-Schwelle - die Vitamin D-Synthese in der Haut anstoßen für eine ausreichende, ganzjährige Versorgung - wie inzwischen durch zahlreiche Studien belegt wurde.

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